„Saubere und nachhaltige Lösungen“ –
vom angekündigten Ausbau des „Tren Maya“ und des „Interozeanischen Korridors“ nach Guatemala
Im August 2025 konkretisiert sich die Erweiterung der umstrittenen Megaprojekte in die südlichen Nachbarländer Mexikos.
Recherche AG
Es gibt ein zweitausend Jahre altes Instrument aus schwarzem Stein, welches den Klang des Windes des Todes imitiert, der vom Berge her in den flachen Wald eindringt.

Während des 9. Gipfeltreffens der Gemeinschaft der lateinamerikanischen und karibischen Staaten (CELAC) im April 2025 in Honduras’ Hauptstadt Tegucigalpa trafen auch die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum und der guatemaltekische Amtsinhaber Bernardo Arévalo aufeinander. Vor allem Sheinbaum nutze die Gelegenheit, um die bereits im vergangenen Jahr von ihrem Vorgänger Andrés Manuel López Obrador (AMLO) angekündigten Pläne zur Ausweitung der umstrittenen Megaprojekte des „Tren Maya“ und des „Interozeanischen Korridors“ von Südmexiko nach Guatemala zu konkretisieren: Der „Interozeanische Korridor“ soll in erster Linie als Güterzug über den mexikanischen Bundesstaat Chiapas in das mittelamerikanische Nachbarland führen. Auch hier könnte das Zugprojekt als Handelskorridor zwischen den beiden Ozeanen fungieren und in Guatemala den Pazifikhafen Puerto Quetzal mit Puerto Barrios am Atlantik verbinden. In den südmexikanischen Bundesstaaten Oaxaca, Veracruz, Chiapas und Tabasco führt das historische „Korridor-Projekt“ seit Jahrzehnten zu Protesten und Widerstand: Neben der Schienen-, Straßen und Hafeninfrastruktur bedrohen riesige Energie- und Industrieparks unzählige indigene und kleinbäuerliche Gemeinden und einige der artenreichsten Ökosysteme des amerikanischen Kontinents. Das kapitalistisch-koloniale Eindringen in diese „Nischen“ wird begleitet durch eine stark ansteigende Militarisierung und eine Ausbreitung der Gewalt Organisierter Kriminalität. Auch für Guatemala kündigte Sheinbaum nun an, den „Tren Interocéanico“ mit sogenannten „Entwicklungspolen“ (polos de desarollo) zu verbinden: „Guatemala muss seine Arbeiten [an diesem Projekt] beginnen […] Es ging in unserem Gespräch um dieses Thema und außerdem um die Zusammenlegung der Entwicklungspole im Süden unseres Landes mit Guatemala, d.h. dass es einen Streifen geben soll, in dem es in Mexiko Industrieparks gibt und in Guatemala ebenfalls, mit industrieller Entwicklung in dieser Zone, unter anderem in der Agrarindustrie.“ (1) Große Probleme bereiten derartige Monokulturen (etwa für Palmöl) bereits in der „Selva Maya“ im guatemaltekischen Petén. Das größte zusammenhängende tropische Waldgebiet Mesoamerikas ist auf der mexikanischen Seite jener künstlichen Grenze, welche die Bäume nicht anerkennen, durch Bau und Betrieb des „Tren Maya“-Projektes stark gefährdet: Als Projekt für Massentourismus, jedoch auch als Gütertransportmittel verbindet der „Zug“ nicht nur neue Hotelanlagen der mexikanischen Armee inmitten eigentlich geschützter Reservate wie „Calakmul“, sondern auch Immobilienprojekte, neue Flughäfen, Militärbasen und große Flächen der Agrarindustrie miteinander. Angebunden an den „interozeanischen Korridor“ bedeutet diese „territoriale Neuordnung Südmexikos“ die aktuelle Version einer historischen Eingliederung der Region in die kapitalistische Menschen- und Ressourcenausbeutung. Auch die Ausweitung nach Mittelamerika ist nicht neu, sondern die konsequente Fortführung der neoliberalen Industrie- und Handelskorridor-Vorhaben des „Plan Puebla Panama“ oder „Plan Mesoamérica“. Selten wirkte dessen Umsetzung in den vergangenen Jahren jedoch so konkret wie im August 2025:
Den Ankündigungen vom April folgten nun direkte trilaterale Verhandlungen.

Das erste offizielle Treffen zwischen Sheinbaum und Arévalo fand am 15. August im guatemaltekischen Santa Elena statt – mitten im Departamento Petén, dem Herzen des Maya-Regenwaldes. Wie während des Antrittsbesuchs Arévalos in Mexiko, damals noch mit dem ehemaligen mexikanischen Präsidenten AMLO, verband man die Debatten um Grenzsicherheit und Migration mit dem Ausbau der Megaprojekte, Arévalo sprach von „neuen Handels- und Tourismuskorridoren“.
Noch im April befürchtete die guatemaltekische Regierung vor allem die Gefährdung des Biosphärenreservats „Maya“, weshalb der „Tren“ nicht direkt über die „grüne Grenze“ zwischen Mexiko und Guatemala nach Petén eindringen soll, sondern über den Umweg durch Belize. Diese Option war schon länger im Gespräch, doch auch eine Ausweitung über den Grenzübergang „El Ceibo“ in der Nähe von Tenosique de Pino Suarez im mexikanischen Tabasco schien denkbar. Hier befindet sich eine riesige Bahnstation des „Tren“ auch zwei Jahre nach seiner Einweihung noch mitten im Bau, die Militärpräsenz ist deutlich gestiegen, die solidarische Herberge für Migrant*innen, die „72“ erscheint derweil leergefegt. Keine 200 Kilometer wären es von hier zur touristischen Stadt „Flores“ am guatemaltekischen See Petén-Itzá in der Nähe der bekannten Maya-Stätten von Tikal. Der Zug soll nun jedoch stattdessen eher die Grenze zwischen Belize und Guatemala bei Melchor de Mencos überqueren. Bereits vor einem halben Jahr informierten sich lokale Organisationen und Anwohner*innen Melchors über die Schäden des „Tren Maya“ auf der mexikanischen Seite der Grenze und lehnen das Bauvorhaben unter anderem durch die begutachteten Umweltschäden im mexikanischen Quintana Roo ab. Doch nicht zuletzt die Regierung Belizes ist ihrerseits an der „gewinnbringenden Durchfahrt“ des „Megaprojektes“ interessiert.
Dem bilateralen Treffen zwischen Sheinbaum und Arévalo in Petén folgte konsequenterweise ein gemeinsamer Termin mit dem Regierungschef von Belize, Johnny Briceño. Noch am Nachmittag des 15. Augusts unterzeichnete man im mexikanischen Calakmul ein gemeinsames Abkommen zur Schaffung eines neuen Biokulturellen Korridors der Großen Maya-Regenwaldregion (Corredor Biocultural de la Gran Selva Maya, CBGSM). Dieser „historische Schritt“ soll den Schutz von 5,7 Millionen Hektar Dschungel gewährleisten – wie der gleichzeitig in ebendieser Region ausgebaute touristische „Maya-Zug“ zu diesem „Schutz“ beitragen soll, bleibt indes vage: „Es war von Anfang an klar, dass der Maya-Zug keine bestehenden Schutzgebiete durchqueren wird. Darüber hinaus wird er ein wichtiger Beitrag zur Nachhaltigkeit des von uns geplanten Modells des Großen Maya-Dschungels sein. […] Wir begreifen den Maya-Zug als eine Entwicklungslösung, die nicht nur nicht im Widerspruch zur Suche nach einem nachhaltigen Modell steht, sondern diese vielmehr unterstützt und gleichzeitig das biologische, natürliche und kulturelle Erbe des Landes schützt“ (2), erklärte Arévalo.
Insbesondere im Departamento „Petén“, welches vom Ausbau des „Tren Maya“ unmittelbar betroffen wäre, zeigen sich NGOs, Basisorganisationen und lokale Anwohner*innen auch alarmiert. Am See in Flores, den die spanischen Eroberer erst im 18. Jahrhundert unter ihre Kontrolle bringen konnten, hörte man bereits im vergangenen Jahr von den Plänen, den „Tren Maya“ nach Petén auszuweiten. Die NGO „Asociación de Comunidades Forestales de Petén“ („Verband der Gemeinden des Waldes von Petén”) (ACOFOP) arbeitet mit 24 Gemeinden im Biosphärenreservat zusammen und verwaltet einen großen Teil des Schutzgebietes. Ihr vorrangiges Ziel besteht daher auch nicht im Aufhalten des „Tren Maya“ an sich, sondern im unbedingten Vermeiden des Eindringens des Projektes in das Biosphärenreservat – eine Zusage dafür haben sie offiziell bereits erhalten, und die Ankündigung der mexikanischen Präsidentin, den Zug (auf Wunsch der guatemaltekischen Regierung hin) über Belize nach Guatemala zu führen, scheint nach den trilateralen Treffen in den vergangenen Tagen bestätigt. Allerdings ist zu bezweifeln, ob das Biosphärenreservat tatsächlich unberührt bleibt vom Ausbau des Projektes: Erstens ist festzustellen, das ähnliche Zusagen des Respektierens der Schutzgebiete in Mexiko (etwa im an das guatemaltekische Schutzgebiet angrenzende Calakmul – genau dort, wo die drei Regierungschefs den „Schutzkorridor“ verabschiedeten) eindeutig gebrochen worden sind. Zweitens werden Bau und Betrieb auch am Rand des offiziellen Schutzgebietes Flora und Fauna beeinflussen und etwa Wanderwege der Tiere unterbrechen. Vor allem aber bleibt die Frage, weshalb der touristische „Tren Maya“ mit seiner Idee des Verbindens antiker Maya-Stätten ausgerechnet vor den berühmten Pyramiden von Tikal, Yaxha oder El Mirador Halt machen sollte (ursprünglich sollte ein Treffen von Sheinbaum und Arévalo sogar in El Mirador stattfinden).
Es ist bezeichnend, dass ausgerechnet in Calakmul zeitgleich ein länderübergreifendes Schutzgebiet des Maya-Regenwaldes ausgerufen und der länderübergreifende Ausbau des „Tren Maya“ angekündigt wurde. 1989 wurde Calakmul offiziell zum Biosphärenreservat, die indigene Bevölkerung musste ihr Territorium im selben Schritt verlassen – Menschen dürften nicht leben im „Reservat“. Heute steht in Calakmul, mitten im Schutzgebiet, neben der Zugstrecke des „Tren Maya“ und einer neuen Straße ein riesiges vom Militär verwaltetes Luxushotel. Entsprechende Pläne sind auch in Petén keinesfalls neu. Der letzte große Versuch einer Massentouristifizierung artikulierte sich 2008 im „Plan Maestro“ der Inter-American-Development Bank oder jenen Vorhaben des US-Archäologen und vom Global Heritage Fund finanzierten Richard Hansen. 2002 war auch ein touristischer Zug für kurze Zeit Teil des Plans, der sich heutzutage (auch weiterhin u.a. durch Hansen) auf die tiefer im Regenwald gelegenen Pyramiden von El Mirador ausweitet. Eine Ausweitung des „Tren Maya“ in diesem Gebiet würde eine (auf einmal naheliegende) Ermöglichung dieser kolonialen Träume bedeuten. Im mexikanischen Calakmul berichten lokale Organisationen wie der Regionale Indigene Rat von Xpujil seit dem Bau des „Tren Maya“ und des Militärhotels von massiver Umweltzerstörung, Schäden und Diebstahl archäologischer Artefakte, einem Anstieg der Organisierten Kriminalität, Wassermangel und Einschüchterung durch die stationierten Militärs.
Wenige Kilometer entfernt äußert sich nach dem gemeinsamen Treffen mit den Regierungschefs von Guatemala und Belize die mexikanische Präsidentin: “Wir arbeiten Seite an Seite, um eine Region zu schaffen, die ein Beispiel für soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz ist, die Projekte bedeuten saubere und nachhaltige Lösungen”. Noch bedeutungsschwerere Worte fand sie wenige Stunden zuvor im guatemaltekischen Petén: „Wir sind durch die Geschichte und die Anliegen der Gegenwart verbunden: soziale Gerechtigkeit, Gleichheit, Demokratie und Wohlstand. Was auf der einen Seite geschieht, hat Auswirkungen auf die andere. Deshalb ist unsere Zusammenarbeit keine Option, sondern eine brüderliche Pflicht. Ich komme als Verbündete nach Guatemala, überzeugt davon, dass unsere Nationen parallele Wege gehen: mit bürgernahen Regierungen, die entschlossen sind, Korruption zu bekämpfen, Menschenrechte zu schützen und die Würde der Bedürftigsten zu verteidigen. […] Empfangen Sie die herzliche Umarmung des mexikanischen Volkes. Eine Umarmung, die Berge und Dschungel überwindet, die von Hand zu Hand, von Herz zu Herz weitergegeben wird. Eine Umarmung, die keine Grenzen kennt, weil sie aus der Erkenntnis entsteht, dass wir im tiefsten Inneren Teil derselben Geschichte sind.“ (3)
Keine Grenzen soll wohl aber vor allem der Handel von Gütern großer Konzerne kennen: Neben der Ausweitung des Tourismus muss im Falle des „Tren Maya“ auch in Guatemala dessen (mögliche) Funktion als Gütertransportmittel bedacht werden (etwa zum Abtransport der Erzeugnisse der Palmölplantagen, wobei auch die Erdölvorkommen unterhalb des Maya-Reservats in Petén ein langfristiges Interesse hinter der infrastrukturellen Erschließung der Region darstellen können). Eine Rolle kann dabei auch das den „Tren Maya“ in Mexiko begleitende Regierungsprogramm „Sembrando Vida“ spielen, welches in Petén bereits unter ähnlichem Namen begonnen wird. Umsiedlung, das Zerstören von Häusern und weitere Probleme können zudem gerade auch außerhalb des Reservats, sollte es in Guatemala – anders als in Mexiko – tatsächlich nicht tangiert werden, zu Konflikten führen.
Zustimmen muss man der mexikanischen Präsidentin in der historischen Bedeutung der aktuellen Ausweitung von „Tren Maya“ und „Interozeanischem Korridor“ nach Guatemala: Es geht um mehr als die Ausbreitung nachweislich ungerechten und umweltschädlichem Tourismus in der Selva Maya – Ziel ist die kolonial-kapitalistische Neuerschließung ganzer Territorien in den Weltmarkt. Und während mit dem Karibikstaat Belize so ernsthaft wie seit Langem nicht über die „Tren Maya“-Verlängerung nach Guatemala verhandelt wird, soll der „Interozeanische Korridor“ über Chiapas an der Pazifikküste nach Guatemala eindringen – inzwischen begleitet vom Gaspipeline-Projekt „Puerta al Sur“.
Für die revolutionäre indigene Bewegung der Zapatistas im Bundesstaat Chiapas sind die Megaprojekte – ob „Tren Maya“, „Puerta al Sur“ oder „Interozeanischer Korridore“ Bestandteile des „Sturms“, und in großen internationalen Zusammentreffen bereitet man sich bereits „auf den Tag danach“ vor. So auch im August 2025, wenn hunderte Jugendliche in stundenlangen Theaterstücken Gefahren der „Projekte des Todes“ und den Kampf gegen die „Kapitalistische Pyramide“ präsentieren. Vielleicht hätte der gemeinsame Rundflug der mexikanischen Präsidentin mit ihrem guatemaltekischen Amtskollegen über der „Selva Maya“ kurz vor dem Treffen zur „Tren Maya“-Ausweitung lieber hier vorbeischauen sollen – statt sorglos über die noch intakten Wälder zu gleiten, den Blick auf das neue Militärhotel im „Biospährenreservat“ Calakmul vermeidend…
In den beiden Publikationen der internationalen „Recherche AG“/ „Colectivo de InvestigAcción“ auf https://deinebahn.com/2022/06/19/recherche-tren-maya-made-in-germany/ wird ausführlich über die Zerstörung durch und den Widerstand gegen den „Tren Maya“ und den „Interozeanischem Korridor“ in Südmexiko berichtet. Sie sind frei verfügbar.
Im neuen Report „Resistir a los megaproyectos del capital en el territorio sur-sureste: El Tren Maya y el Corredor Interoceánico“ (2025) geht das guatemaltekische Kollektiv “Festivales Solidarios” im Kapitel “Expansión del Tren Maya y del Corredor Interóceanico a Guatemala” (S. 101-105) auf die geplante Ausweitung des Projekts nach Guatemala (und insbesondere die historischen Hintergründe) ein.
Im Report kommen vor allem die Erfahrungen und Stimmen der von beiden Projekten direkt betroffenen Menschen vor Ort (in Mexiko) zu Wort. Gemeindebewohner*innen, (Bau-)arbeiter*innen, Hoteliers oder Umweltschützer*innen berichten von ihrem Blick auf den „Tren Maya“ und den „Interozeanischen Korridor“, zu deren Problemen u.a. Militarisierung, Massentourismus, Urbanisierung, Agroindustrie, die Schaffung von Industrieparks, die Zerstörung der Umwelt und die Ausbeutung von Arbeiter*innen und Migrant*innen zählen. Der „Zug“ wird im Verbund mit dem „Korridor“ als Teil eines historischen „Gigaprojektes“ verstanden, die gemeinsam darauf abzielen, die Region im Dienst des Kapitals aus internationalen Unternehmen, schlechten Regierungen der Nationalstaaten und der Organisierten Kriminalität neu zu ordnen und dabei Natur, Gemeinden und ihre Lebensweisen zu gefährden. Die als Informationsbasis dienenden Interviews stammen aus den Jahren 2021-2025, was die negativen Entwicklungen durch diese „territoriale Neuordnung“ verdeutlicht – und insbesondere die Versprechen durch Regierungen und Unternehmen kontrastiert, die seit 2018 im Zuge des „Tren Maya“ und des „Interozeanischen Korridors“ in Mexiko und international verbreitet worden sind: Wohlstand und Arbeitsplätze für die Menschen der Region (tatsächlich arbeiten etwa auf dem Bau mehr Menschen aus anderen Teilen des Landes wie Migrant*innen aus Zentralamerika oder anderen Territorien, die ohne Papiere und Arbeitsrechte besonders ausgebeutet werden); das Schützen der Ökosysteme (mit Versprechen, „keinen einzigen Baum zu fällen“ oder „nicht in die Reservate einzudringen“ – tatsächlich sprechen Umweltschutzorganisationen längst von einem „unkontrolliertem Ökozid“) oder informierte und freie Konsultationen der betroffenen Gemeinden (tatsächlich kam es zu Bedrohungen, Stimmfälschungen und unzureichenden oder falschen Informationen). Ähnliche Probleme sind in Guatemala durchaus auch zu befürchten.
Die gedruckte Version des Reports ist zu erwerben u.a. in den Buchhandlungen u-Tópicas in Mexiko-Stadt oder den Buchhandlungen La Troje und La Cosecha in San Cristobal de las Casas (Chiapas). Die deutsche Übersetzung des Reports wird aktuell fertiggestellt, für den Druck werden weiterhin Spenden gesammelt: https://gofund.me/326ab0a1
In Guatemala berichtete die internationale „Recherche AG“/ „Colectivo de InvestigAcción“ bereits im März/April 2025 von der geplanten Ausweitung des „Tren Maya“ und des „Interozeanischen Korridors :
Radio Guacamaya 98.1/ Radio Jaguar Estéreo 99. 7 FM (nachzuhören bei Spotify): https://open.spotify.com/episode/6UITg7mAMJijmAbLPw7a5X?si=areCNvgNTduwgUvRzHe50A
Federación Guatemalteca de Escuelas Radiofónicas (FGER): https://www.fger.org/el-tren-de-la-destruccion-de-territorios-mayas/ (alles Gute zum 60. Geburtstag!)
Quellen:
- “México y Guatemala abordaron iniciativa sobre polo de desarrollo”, in: Prensa Latina, (10.04.2025), https://www.elpais.cr/2025/04/10/mexico-y-guatemala-abordaron-iniciativa-sobre-polo-de-desarrollo/?utm_source=chatgpt.com, [zuletzt aufgerufen am 27.08.2025].
- Rubén Lacán: “Arévalo y Sheinbaum abordan negociaciones para ampliar el Tren Maya y la conexión con el Tren Interoceánico entre Guatemala y México”, in: Prensa Libre, https://www.prensalibre.com/guatemala/politica/claudia-sheinbaum-visita-peten-discurso-2025/#google_vignette, [zuletzt aufgerufen am 27.08.2025].
- Carlos S. Maldonado: “Sheinbaum promete la ampliación del Tren Maya a Guatemala y Belice”, in: El País, https://elpais.com/mexico/2025-08-15/sheinbaum-promete-la-ampliacion-del-tren-maya-a-guatemala-y-belice.html?utm_source=chatgpt.com, [zuletzt aufgerufen am 27.08.2025].
Vgl. Außerdem:
https://prensacomunitaria.org/?s=tren+maya&tztc=1
https://yucatanmagazine.com/maya-train-expanding-to-guatemala-and-belize/
Titelbild: „Gran Selva Maya“ – Der guatemaltekische Präsident Arévalo, die mexikanische Präsidentin Sheinbaum und der belizische Premierminister Briceño während der Unterzeichnung der „Declaración de Calakmul Corredor Biocultural Gran Selva Maya“ im August 2025. Im Hintergrund Arbeiter der „Tren Maya“ Baustellen im Reservat Calakmul und die Baustelle des neuen Militärhotels im Reservat Calakmul. Quelle(n): Presidencia de Guatemala / Public Domain (PD-US); Avispa Midia; Collage: Victor, 2025.
